Funktionsweise der Kugel-Gasbehälter


Funktionsweise:

In der Kugel wird das Gas unter erhöhtem Druck gespeichert. Je nach gespeicherter Gasmenge erhöht oder verringert sich der Druck.

Diese Art der Gasbehälter ist heute noch öfters zu sehen und teilweise in Betrieb, da (ausgenommen z.B. der TÜV Untersuchungen) keine großen Kontrollen und Beheizungen notwendig sind und dieser Typ Gasbehälter sehr einfach auch z.B. von einer Warte aus "fernbedienbar" ist.

Ebenso braucht man weder Wasser noch Öl zum Abdichten, auch ist eine viel größere Gasmenge auf kleinem Raum speicherbar.

 

Der erste Kugel-Gasbehälter in Deutschland wurde 1931/32 von der Frima Klönne in Bielefeld (Gadderbaum) mit einem Druck von 5 bar und einem geometrischen Inhalt von 4.000 m³ erbaut. (siehe www.gaswerk-augsburg.de/kugeleuropa.html#bielefeld_gadderbaum )

Weitere noch erhaltenen Gasbehälter in kugelförmiger und genieteter Bauart stehen neben Bielefeld noch in Lörrach, Schwerte und Siegen.

Ab 1952 wurden die Kugel-Gasbehälter dann auch geschweißt.

Somit konnte das Gewicht von durchschnittlich 12 t pro 1.000 m³ auf 9 t pro 1.000 m³ gesenkt werden.

Der größte Kugel-Gasbehälter in Europa steht in Wuppertal und wurde 1956-58 mit einem geometrischen Volumen von 55.500 m³ von MAN erbaut.

Das Schema eines Kugelgasbehälters
© und Bildquelle: Oliver Frühschütz

Hersteller:

Firma MAN (Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg) Werk Gustavsburg

Firma Klönne

Firma Bamag

Firma F.A. Neumann www.neuman-eschweiler.de