Die Hochdruck-Röhrenspeicher

Gebäudebezeichnung Stadtwerke Augsburg: Gebäude Nr. 1

Auf dem begrünten Hügel der Speicher lebte um 1992 ein Rehbock (Hansi), der uns zugelaufen ist. Siehe dazu auch Teich und Tierwelt.

1970 wurden vier Flüssiggasspeicher (800m³), in denen ab 1971 Butan gespeichert wurde, gebaut, wo früher das 25 Meter hohe Kohlensilo (Baujahr 1914) stand, das im September 1969 gesprengt wurde.

Anfang 1981 wurden weitere vier Speicher (1200m³) für das Butan gebaut.

Hersteller war die Firma Gronemeyer & Banck (www.gronemeyer-banck.de)

1987 wurden die vier zuerst gebauten Tanks abgerissen.

1991 wurden die vier noch bestehenden Tanks für Erdgasspeicherung umgebaut.

2001 Außerbetriebnahme als Erdgas-Hochdruckspeicher

2007 Umnutzung der Speicher

Die liegenden Röhren sind ebenerdig aufgebaut worden, und anschließend komplett mit Sand und Erde (außer an der Vorderseite) bedeckt und bepflanzt worden um z.b. große Temperaturschwankungen (Tag/Nacht) zu reduzieren.

Man nennt das ganze auch Hühnengrab.

Funktionsprinzip des Erdgas-Hochdruckspeichers:

In den geschlossenen, liegenden Röhren wurde das Gas mit hohem Druck eingefüllt.

Zur Entnahme wurde das Erdgas einfach in eine Gasleitung gefüllt, die weniger Druck hatte als die Speicher.

Die Behälter konnten so ohne großen technischen Aufwand mit Erdgas einfach gefüllt und wieder geleert werden. Die Behälter hatten eine Gasüberwachung, die bei Gasaustritt sofort die Entnahmeleitung sperrten. Ebenso hatte die Anlage eine vollautomatische Feuerlöschanlage.

Diese hatten ein Speichervolumen von insgesamt 18.000 m³ Erdgas

Die Behälter hatten einen "Betriebsdruck" von max. 14,5 bar.

Allgemeines und Funktionsweise:

siehe unter Gasbehälter

 

Die ehemaligen acht Flüssiggasspeicher, die hinteren vier wurden später dann zu Erdgas-Hochdruckspeicher umgebaut.
 © und Bildquelle: Oliver Frühschütz

 

Die Hochdruck- Röhrenspeicher
 © und Bildquelle: Oliver Frühschütz