Funktionsweise eines Untertagespeichers


Das meiste heute noch gespeicherte Erdgas in Europa wird in sogenannten Untertagespeichern gespeichert.

Der Vorteil ist die Speicherung des Gases bei einem sehr hohen Druck, daher lassen sich größere Gasmengen auf relativ geringem Raum speichern.


In Deutschland gibt es davon etwa 37 solcher Untertagespeicher.

Dort sollen angeblich rund 1/5 des deutschen Jahresverbrauchs gespeichert sein.

Andere Quellen lauten, das rechnerisch sogar die Menge für ein ganzes Jahr reichen soll.


Man kann die Erdgasspeicher in zwei Untergruppen einteilen.


Funktionsweise:

Im Untergrund, zum Teil mehrere 1000 Meter, wird das Gas unter sehr hohem Druck gespeichert.

Verwendet werden dazu z.B. ehemalige Salzstöcke, aufgelassene Bergwerke, ausgeförderten Erdgas- und Erdöl-Felder oder Aquiferstrukturen.

 

Bei den Kavernenspeicher sind es Hohlräume, bei den Porenspeicher sind es poröses Gesteine, in dem das Gas wie Wasser in einem Schwamm gespeichert wird.


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